Weihnachtet es schon?

Weihnachtet es schon?

By 20. November 2017 Über uns No Comments
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Man mag es kaum glauben, aber ja, es ist Mitte November und ich habe mir auf Apple Music bereits die erste Weihnachts-Playlist zum Abendessen angehört. Auch meine liebe Kollegin Debi hat mir heute ganz stolz erzählt, dass sie soeben die Spotify-Weihnachts-Playlist angeschaltet hat – laut ihr kann kann man in der Vorweihnachtszeit nur so perfekt in den Arbeitstag starten 😉 Das kann ich nur unterstreichen. Aber nicht alle meine KollegInnen sind dieser Meinung und nicht jeder freut sich gleich stark auf Weihnachten bzw. die Vorweihnachtszeit. Ein Großteil von alphaaffairs versucht dem Weihnachts-Rummel und –Gebimmel lieber so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen – ich frage mich nur warum?!

Kindheitserinnerungen

Der riesige Weihnachtsbaum mit seinen leuchtenden Kugeln und im Dunkeln schimmernden Kerzen. Darunter türmen sich kleine und große Päckchen, die mit viel Liebe ausgesucht wurden. Die ganze Familie sitzt eng aneinander gekuschelt im Wohnzimmer und wartet gespannt, bis das Glöckchen endlich erklingt und somit das Christkind ankündigt. Und da ist es nun: ein helles Läuten in der Stille. Plötzlich beginnen die Kinderaugen entzückt zu funkeln – der Moment, auf den Kinder so lange gewartet haben, ist nun da.

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Ich persönlich habe nur positive Kindheitserinnerungen an Weihnachten und auch jetzt noch liebe ich dieses teils opulente Fest. Denn für mich hat Weihnachten zwei Gesichter. Auf der einen Seite ist es ein rauschendes, lautes Fest mit Freunden und der Familie, mit bunten Farben und eingängigen Klängen. Auf der anderen Seite aber dominiert oftmals auch die Stille und Besinnlichkeit. Viele nutzen die Zeit vor allem zum Nachdenken über Vergangenes und Zukünftiges. Beide Seiten des Weihnachtsfestes haben für mich ihren Reiz und es gibt verschiedene Phasen in der Vorweihnachtszeit, an denen ich alle davon auskoste. Aber meine absolute Lieblingszeit bzw. mein Lieblingstag ist der 25.12. – Christtag und Tag nach der Bescherung. Meist beginnt es (in Schladming) bereits leicht zu schneien und die Bäume rund herum um uns sind schon ein wenig angezuckert. Die Stille draußen und im Haus lassen den Tag ein wenig unwirklich erscheinen. Es riecht so wunderbar nach Essen und die Kinder und Familie wartet schon aufgeregt in der Küche, um den „Christtag“ einzuläuten. Ein wirklich schönes Gefühl!

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Traditionen prägen

Auch in der Arbeit merkt man, dass die letzten Wochen vor Jahresende bzw. vor Weihnachten ein wenig stressiger werden. Das liegt aber meist daran, dass sich Privates, wie Geschenke einkaufen und Freunde treffen, heimlich zwischen die Berufswelt drängt und der Privatstress ein wenig überhandnimmt. Man könnte hier aber auch von einem positiven Stress sprechen 😉

Gerade das Treffen mit Freunden ist für mich eine wunderschöne Tradition kurz vor Weihnachten, die das Jahr perfekt zum Abschluss bringt und ich nicht missen möchte. Generell spielen Traditionen in meiner Familie eine große Rolle und ich finde es besonders schön, dass diese speziellen Bräuche und Traditionen nur einmal im Jahr zur Anwendung kommen, damit ich mich jedes Jahr aufs Neue darauf freuen kann. Sei es die unzähligen Keksteller mit köstlichen selbstgebackenen Plätzchen, das Schmücken des Weihnachtsbaums, die Auswahl der richtigen Weihnachtsdeko und -farbe, die Weihnachtslieder, die ich auf meiner Gitarre zum Besten gebe, die Weihnachtsgedichte für die ganz Kleinen, die Stille in das Haus reinbringen und schlussendlich natürlich das köstliche Essen, das uns alle auf dem großen Esstisch zusammenbringt und für eine ausgelassene Stimmung sorgt.

Also ich bin allemal bereit für Weihnachten 😉 Und ihr?

Conny

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