Virtual Reality

By 9. September 2016 Trends No Comments
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Virtual Reality (VR) – Ein Thema, das mir des Öfteren in letzter Zeit durch den Kopf geht. Ich habe den Versuch gestartet es für mich zu ordnen, ist aber gar nicht so leicht. Hier ein Anfang… VR ist vielleicht in manchen Bereichen schon reeller als wir uns vielleicht bewusst sind.

Man denke dabei nur an die aktuelle Thematik des bargeldlosen Bezahlens. Ohne den bunten Scheinen und den metallernen Münzen ist unser monetärer Besitz nur noch virtuell verfügbar. Auch in unser Einkaufverhalten ist die virtuelle Realität mittlerweile eingezogen. In diversen Online Shops gesucht, gefunden und gekauft, wird die erstandene Ware wenige Tage später wahrhaftig ins Haus geliefert. Das beste Beispiel für VR ist wohl immer noch Video aber auch (Video-) Games. Bislang lässt es sich nirgendwo so einfach und so echt eintauchen wie hier. Special Effects bereiten uns vermehrt das Gefühl „mittendrin’ als nur dabei zu sein“. Kein Wunder also, dass das Videoportal YouTube – „classic“ und in 3D – nicht mehr wegzudenken ist.

Soziale Inter-Aktion

Das Kontaktepflegen und in Kontakt bleiben auch über größere Distanzen ist mittels der Technik leichter geworden und auch schneller. Was früher Telegramme und Briefe gewesen sind, deren Ankunft beim Empfänger mit Warten verbunden war, sind jetzt WhatsApp-, Messenger und Snapchat-Nachrichten, die in wenigen Sekunden den Adressaten erreichen. Auch die Darstellungsform hat sich geändert. Langzeilige Nachrichten erhält heute kaum noch jemand. Vermehrt erreichen uns Emojis, Bilder und Videos mit oder ohne Text. Wenn Text, dann zumeist kurz und bündig. Die VR lebt von virtuellen Gefühlen aller Emojis, bewegten Bildern und auditiven Effekten.photography-801891_1920Schriftliche Inter-Aktion

Die einst so moderne und innovative E-Mail wirkt heutzutage wie ein altbewährter Klassiker, der sich vor allem im Berufsleben durchgesetzt hat. Einst mit Tinte per Hand oder Maschine geschriebene Briefe stehen seit den 90er-Jahren senkrecht und in virtueller Form auf unseren Tischen. „Echt“ wird das Schriftstück, sobald wir es ausdrucken. Die Art zu Kommunizieren hat sich seit dem Buchdruck rasant verändert. Dank Gutenberg ist es uns möglich, selbst Dinge nachzulesen, zu vervielfältigen und zu verbreiten. Auf Geschichtenerzähler und Prediger sind wir nicht mehr angewiesen. Wir bilden uns virtuell und real schnell selbst ein Bild und treten gezielt in Interaktion oder eben nicht. Immer und überall können wir Content beziehen oder selbst ins World Wide Web stellen.

Smarte Inter-Aktion

Die Erfindung des Smartphones, die andere Medien und Kanäle verdrängt, hat von heute auf morgen bewirkt, dass wir der virtuellen Realität deutlich näher gekommen sind. Gefühlt befindet sich das gesamte Leben digital und personalisiert auf unseren Endgeräten. Wer weiß, was uns in der beliebten Pocketform noch so erwarten wird: Videotelefonie in 3D, Geruchsfotografie, 3D-Lesebrillen, die das gelesene Wort in Bildsequenzen auf Bildschirmen abspielen? Wir werden es vermutlich bald erleben. Vom Gemeinschaftsanschluss und Vierteltelefon bis zum Handy hat es rückblickend auch nicht lange gedauert.

Bei der virtuellen Realität steht das Eintauchen in das Medium im Vordergrund. Interaktion oder nicht Interaktion, das wird hier die Frage sein.Unsere Agentur verfolgt mit Spannung, wie und was sich so in naher Zukunft noch entwickeln wird und versucht mit kreativen Inputs neue Wege mit unseren Projektpartnern zu erkunden und zu beschreiten. Wir treten real und furchtlos unsere virtuelle Reise an und freuen uns auf unsere originellen und ideenreichen Abenteuer. Dialog stets erwünscht.

Silvia

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