Das Äutzerl mehr an Kreativität

Das Äutzerl mehr an Kreativität

Kreativität

Sei kreativ!“ lautet heutzutage die Devise. Möglichst innerhalb kürzester Zeit DIE Idee liefern, die innovativ und leicht verständlich – aber bitte leicht umsetzbar und nicht zu abgehoben – ist. Da braucht es schon ein ruhiges Plätzchen und ein paar ruhige Minuten, um kreativ zu sein. Aber wie macht das alphaaffairs mit den kreativen Gedanken und Ideen?


Ideenfindung auf höchstem Niveau

Couchtisch

Auch bei alphaaffairs gibt es natürlich – wie in vielen anderen Agenturen und Unternehmen auch – Meetingräume, die den Zweck eines Besprechungszimmers und Austauschortes erfüllen sollten. Dass dies bei uns nicht so der Fall ist, zeigt sich fast täglich aufs Neue. Denn genau diese Räume schaffen es fast jedes Mal, den kleinen kreativen Funken, der versucht sich seinen Weg an die Oberfläche zu bahnen, im Keim zu ersticken. Vielleicht liegt es an den Glaswänden oder am fehlenden Fenster, am heimeligen Rigips rundherum oder an den sich schlängelnden Kabeln unter unseren Füßen? Fakt ist, bei uns werden kreative Ergüsse selten in den erwähnten Besprechungsräumlichkeiten vollzogen, sondern in das berüchtigte Ledersofa mit gelbem Couchtisch verlegt. Denn genau hier finden Gedankenübertragungen statt. Genau hier haben innovative Ideen die Möglichkeit, sich zu entwickeln und zu gedeihen. Nur hier kann zwischen ernsten Gesprächen gelacht und geplaudert werden. Genau das macht unser Ledersofa mit gelbem Couchtisch so besonders und mysteriös zugleich. Vielleicht liegt es am Farbenspiel zwischen schwarzer Couch und gelbem Tisch oder am kleinen Chaos an Zeitungen, das auf diesem Couchtisch immer herrscht? Keiner kann sich so richtig erklären, warum gerade auf dem Ledersofa die Ideen nur so dahin sprudeln, aber es funktioniert.

„Kreativräume“ schaffen

Aber eines ist klar: Kreativ sein kann jeder, man muss sich nur den geeigneten „Kreativraum“ suchen bzw. schaffen. Es sollte ein Platz sein, in dem die Kreativität nicht durch Banalitäten, wie Vorhänge und unbequeme Stühle, gehemmt wird. Sondern ein Raum, wo die Ideenfindung noch richtig Spaß macht. Ein Ort, aber nicht zwingend ein Raum, an dem sich jeder wohlfühlt und wo man sich gehen lassen kann. Ein Bereich, in dem jeder zu Wort kommt und wo jede noch so banale Idee ihre Chance ins Podium schafft. Und schlussendlich ein „Plätzchen“, in dem die Energie fließt und alle in der Umgebung zum Kreativsein angeregt werden.

Kreativ-Blockaden durchbrechen

Ideenfindung

Sollten trotz passendem „Kreativraum“ einmal die kreativen Ideen nicht so richtig fließen, dann helfen vielleicht Ideenfindungsmethoden. Unsere drei beliebtesten Methoden zur Ideenfindung findet ihr hier:

  • ABC-Methode:
    Teilnehmerinnen und Teilnehmer schreiben jeweils auf einem eigenen Arbeitsblatt die Buchstaben des Alphabets in vertikaler Richtung auf. Zu jedem Buchstaben soll jeder für sich eine Idee bzw. ein Schlagwort zu einer bestimmten Aufgabenstellung finden. Anschließend werden die aufgeschriebenen Schlagworte bzw. Ideen in der Gruppe präsentiert und besprochen.
  • Brainstorming:
    Auf Grundlage eines Problems oder einer Aufgabenstellung werden in der Gruppe Lösungsvorschläge gefunden. Gruppenmitglieder können spontan ihre Ideen einbringen und sich gegenseitig inspirieren lassen. Ein Moderator bzw. eine Moderatorin notiert alle eingeworfenen Vorschläge und Ideen. Folgende Regeln müssen beim Brainstorming beachtet werden: Keine Kritik, alle Ideen aufgreifen und festhalten, Befangenheit verdrängen und fantasievolle Ideen fördern
  • Walt Disney Methode:
    Bei dieser Methode handelt es sich um ein Rollenspiel in der Gruppe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlüpfen dabei (ohne das Thema zu wissen) in drei verschiedene Rollen, denen sie vorab zugewiesen werden. Zuerst in die Rolle des Träumers, dann die des Realisten und schlussendlich die Rolle des Kritikers. Die Rollen können, müssen aber nicht räumlich getrennt eingenommen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben sich jeweils in die ihnen zugewiesene Rolle ein und bringen ihre Argumente und Ideen ein. In einem ersten Schritt befassen sich die Träumer mit der vorgegebenen Problemstellung und versuchen kreative Vorschläge und Lösungsansätze – ganz ohne Grenzen und Einschränkungen – hervorzubringen. Die Realisten fokussieren sich danach auf die Umsetzung und Realisierbarkeit dieser Ideen und Vorschläge. Zum Schluss befassen sich die Kritiker mit den gewonnenen Ideen und Vorschlägen und beleuchten diese in Bezug auf allfällige Verbesserungen, Chancen und Risiken sowie auf fehlende Aspekte. Der Kreativitätsprozess ist dann abgeschlossen, wenn alle Fragen beantwortet werden und keine Optimierungen mehr bei einem weiteren Durchlauf der Rollen absehbar ist.

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß beim Entdecken eures perfekten „Kreativraumes“ und ein frohes kreatives Schaffen.

Cornelia

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