„Bin dann mal weg“…<br>oder irgendwie so

„Bin dann mal weg“…
oder irgendwie so

By 26. September 2016 Über uns No Comments
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Anhand der vollgestopften Öffis und der Menge an Kindergeschrei in der Früh merkt man ganz deutlich, dass die Sommerferien nun definitiv vorbei sind und uns so langsam aber sicher der Alltag schneller einholt, als es uns lieb ist. Wäre gar nicht so schlecht gewesen, den lauschigen Sonnenplatz direkt am Meer noch ein bisschen länger zu behalten oder vielleicht mit in den Koffer zu packen. Ging sich aber platztechnisch dann leider doch nicht aus.

Kurz gesagt: Bis auf ein paar Ausnahmen herrscht bei uns in der Agentur – und wohl in vielen anderen Unternehmen auch – wieder Hochbetrieb. Aber das muss nicht unweigerlich etwas Schlechtes bedeuten, denn ganz ehrlich: Ein bisschen vermisst habe ich die Arbeit und meine lieben Kollegen nach 2 Wochen sehr erholsamen Urlaub dann doch.

Abwesenheitsnotiz

Um aber nochmals auf den Urlaub zurückzukommen: Selten habe ich so viele interessante, wie auch freche Abwesenheitsnotizen erhalten und gelesen, wie in diesem Sommer. Deswegen möchte ich euch mein persönliches Abwesenheitsnotiz-Ranking keinesfalls vorentahlten:

Platz 1: Dem Chef gute Argumente liefern

Wer nicht erhohlt ist macht Fehlr.
Deswgen bin ich jetz im Urlaub.
Ab XX bin ich wiedr da.
In dirngenden Fälllen wendne Sie sich
bitte an Max Mustermann (DW 000).

Platz 2: Bitte nicht stören

Ich bin derzeit nicht im Büro. In Notfällen twittern Sie mir Ihr Anliegen mit dem Hashtag #IchStöreIhrenUrlaubNurUngernAber

Platz 3: Frechheit siegt

Sie erreichen mich während meines Urlaubs. Um ehrlich zu sein bedaure ich es nicht wirklich, dass Sie mich nicht erreichen. Ich werde wohl auch nicht an Sie denken, wenn ich mich am Strand in der Sonne bräunen lasse und meinen Cocktail schlürfe. Naturgemäß werde ich meine Emails nicht lesen, da ich mich voll und ganz auf meinen Urlaub konzentrieren werde. Ich bin aber nach meinem Urlaub am XXX wieder ansprechbar und gerne für Sie erreichbar.

Platz 4: Godspeed

Ich bin auf Reisen und lese meine Mails nicht einmal unregelmäßig.
Ein Zustand, der sich am XX wieder drastisch ändern wird.
Bis dahin: Godspeed!

Platz 5: Der Klassiker geht immer

Danke für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich XX auf Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an meine Kollegen. Vielen Dank

Gerne auch gleich auf Englisch, damit es auch wirklich alle verstehen:

Thank you for your message. I’m on vacation till XX. In urgent cases please contact my colleagues. Thanks

Da wirft sich an dieser Stelle gleich die Frage auf, was Abwesenheitsnotizen eigentlich über uns aussagen? Spiegelt es unser Arbeitsverhalten wider oder hängt es einfach von unserem Spaßlevel oder Zeitmanagement ab, wie kreativ und lange unsere Abwesenheitsnotizen ausfallen? Wie wird das erst während der Weihnachtsfeiertage werden, wenn überall kleine Engelchen und Weihnachtsmänner herumschwirren oder von der Decke hängen. Da werden bestimmt ein paar spannende Abwesenheitsnotizen dabei sein.

Ehrlich gesagt vertraue ich derzeit lieber der guten alten klassischen Abwesenheitsnotiz, die klarmacht, was wann wer wo warum nicht oder schon macht bzw. machen kann und an wen man sich stattdessen wenden soll. Aber vielleicht werde ich zu Weinachten ein paar kreativere Zeilen verfassen. So nach dem Motto: „Ich sitze gerade an meinem Brief an das liebe Christkind und bin daher momentan nicht erreichbar….“

Merry Christmas

We will see 😉

Cornelia

 

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