10 Jahre alphaaffairs, gefeiert nach dem 11. Jubiläum

10 Jahre alphaaffairs, gefeiert nach dem 11. Jubiläum

By 6. November 2017 Über uns No Comments
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Querdenken – Querfahren
„Wie hält man es so lange in einer Agentur aus?“ ist eine der häufigsten Fragen, die ich rund um meinen „Jobstatus“ gestellt bekomme. Wichtiger ist für mich aber die zweithäufigste Frage: „Warum bleibt man 11 Jahre bei derselben Agentur?“. Und diese Antwort fällt mir denkbar leicht und einige, die diese Worte hier lesen, haben mir einerseits schon die Frage gestellt und kennen daher andererseits auch schon meine Antwort. Diese lautet: „Weil´s anderswo nicht besser ist.“

Ich habe nie wirklich verstanden, warum es so schlimm sein soll, in ein und derselben Agentur zu arbeiten. Es ist vermutlich wie „Kibara“ zu sein. Man muss schon ein bisschen dafür geboren sein. Wenn man sich in einer Agentur nicht wohl fühlt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man in einer anderen auch nicht viel glücklicher wird. Ich bin auf der einen Seite dafür bekannt, erste Emotionen zwar gerne lauthals und auch grobschlächtig darzubieten, aber auf der anderen Seite bin ich ein Sitzer und Schauer. Sprich: Ich hab Sitzfleisch. Sehe mir an, wie andere eine Situation, die ihnen nicht gefällt, früh ändern und bewerte dann aus der Distanz bzw. aus der Zuschauerperspektive, ob deren Entscheidung für mich auch richtig gewesen wäre. Und mein Fazit: Es war richtig zu bleiben. Kein Job ist an jedem Tag der Traumjob, den man schnurgerade und immer mit Blick nach vorne absolviert – ganz ohne Schlenker.

Nun hatte ich – klassisch „Agentur“ eben – erst nach 1,3 Jahren Gelegenheit, mein Geschenk zum 10-jährigen Jubiläum – eine kleine Ausfahrt mit Ex-Rally-Staatsmeister Beppo Harrach – einzulösen. Und dabei fiel mir zwischen den zahlreichen Schlägen auf meinen Helm gegen den Überrollkäfig eines auf: auch diese Fuhre (Mitsubishi Evo) fährt eigentlich nie wirklich gerade aus. Er schlenkert mal mehr, mal weniger nach links oder rechts, wird weit vor einer Kurve schon mal angestellt also vorbereitet, um überhaupt durchzukommen, aber am Ende des Tages fährt man doch geradeaus – eben nach vorne. Es ist wie der kontrollierte Sturz in der Waagrechten, der jedoch zum Erfolg führt; für Kunde und Agentur. Und zwar schnell, sicher und immer ein wenig schräg.

Wolfi

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